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denken und zur Beßrung leitet, damit wir seinen se-gcnsvollen Einflüssen zu Hülfe eilen. Lasset uns auf-merksam werden auf die Erfahrungen, die wir bishervon seinen Stärkungen gemacht haben, auf die Be-mühungen , die uns durch seinen Beistand gelungensind, damit unser oft wankender Muth sich belebe.Aber unsre Aufmerksamkeit soll eine prüfendeseyn. Wir dürfen nicht unterlassen, dabey auf unserVerhalten und auf unfern Zustand zu blicken. Washaben die Wirkungen Gottes bey uns vermocht, wasfür Gesinnungen haben wir gegen dieselben bewiesen,wie sind sie von uns benutzt worden, welche Fort-schritte im Guten verdanken wir ihnen, haben sie dieFrüchte gebracht, die sie bringen sollten, haben wirsie bey andern so sehr befördert, als. wir sollten, oderhaben wir ihnen wohl gar Hindernisse in den Weg ge-legt? Das sind die wichtigen Fragen, die wir unshier unpartheyisch beantworten müssen-

Denn thati ge Th ei ln ah me von demWerke des göttlichen Geistes ist dieletzte und vornehmste Obliegenheit, dieaus der Wahrheit entspringt, daß Got-tes Geist sich noch immer unter denMenschen verherrlicht. Keiner unter unsmüsse ihm sein Herz verschließen. Niemand suche,in einem zerstreuten Leben, die Wahrheiten zu ver-dunkeln, die sich ihm darstellen, die Regungen zu un-terdrücken, die in ihm hervorgebracht sind. Niemandverhärte sein Gemüth gegen Vorstellungen und Ge-fühle, die nichts Geringeres als Beßcrung bezwecken.