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thatig zu seyn. Denke doch keiner , es sep vergebens,daß man den Irrenden zu belehren, den Lasterhaftenzu bessern, den Tiefgesunkenen hinauf zu ziehen suche.Wo der Geist Gottes nicht aufhört, durch Erweckun-gen , Warnungen und Aufmunterungen aller Artmenschliche Gemüthcr zu bearbeiten: da muß Ret-tung nichts Unmögliches, da muß noch Empfänglich-keit für das Gute seyn- Wo wir auf seine Mitwir-kung rechnen können, wo so vieles uns begünstigt.: dadürfen wir freudiges Vertrauen fassen. Und wenndas Gefühl eigner Schwache uns drückt z wenn oftfehlgefchlagene Versuche, uns von bösen Fertigkeitenund Neigungen zu befreyen, uns muthlos machen;wenn das Andenken an die ernsthaftesten Vorsätze, diedoch nicht ausgeführt wurden, uns das Geschäft un-srer sittlichen Bildung gänzlich verleiden will: dannlasset uns durch den Gedanken an die noch immer fort-währenden Verherrlichungen des göttlichen Geistesuns aufrichten: und wir werden bald Zutrauen zu unsselbst gewinnen; wir werden im Glauben stark fepn,und einen Sieg nach dem andern davon tragen.

Dies wird uns um so leichter gelingen: je mehrwir der dritten Obliegenheit, die jene fortwährendenVerherrlichungen Gottes mit sich führen, suchen nach-zukommen, indem wir dem Werke diesesGeistes eine anhaltende prüfende Auf-merksamkeit schenken. Was könnte diese Auf-merksamkeit in höherm Grade verdienen, als Wahr-heiten und Tugenden, in denen der höchste Geist selbstsich uns enthüllt, als Einrichtungen und Anstalten,