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len, die die Beschäftigung mit derselben für eben sorühmlich als nützlich halten, die cs als einen heiligenBeruf ansehen, jede Spur der Wahrheit zu verfol-gen, die sich diesem Berufe ganz weihen, die sich inder Lage befinden, und die Kräfte besitzenwelche er-forderlich sind, demselben nachzulcben, die sich wederdurch Bequemlichkeit noch durch die Furcht vor unan-genehmen Entdeckungen daran abhalten lassen, denenkeine Anstrengung zu beschwerlich dünkt, die sie zumBesitze der Wahrheit führen kann, denen cs nicht umEhre und Belohnung, sondern um die Wahrheit selbstzu thun ist, die das, was ihr stilles Nachdenken siegelehrt hat, zu einem Gemeingute ihres Geschlechtesmachen, und es unter denen verbreiten, welche ihrweniger Zeit und Kräfte widmen können. Wo aberWahrheit erstlich gesucht wird, da wird auch Wahrheitgefunden. Wer gewohnt ist, dem sinnlichen Scheine zutrauen, oder von den Neigungen seines Herzens sichleiten zu lassen: der wird sie freylich oft mit dem Jrr-thume verwechseln; aber nicht leicht der, welcher mitbesonnenem Geiste und redlichem Herzen nach ihrforscht. Und sollte auch dieser zuweilen ihre Spurverfehlen: so werden doch seine Jrrthümer nicht ohneBerichtigung bleiben, und er ist immer bereit Beleh-rung anzunehmen. Jrrthümer wird es wohl nochlange in der Welt geben, aber endlich muß doch derJrrthum zur Wahrheit führen. O, zu manchemherrlichen Besitze ist die Menschheit schon gelangt, derihr nie wieder entrissen werden kann; und noch täg-lich dringt sie weiter vor auf dem weiten Gebiethe