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Geistes an uns. Es ist in Erfüllung gegangen, wasder Herr versprach: ich will Euch einen Trö-ster senden, der bey Euch bleibe ewiglich.
Aber auch noch in einem andern Sinne könnenwir sagen, daß der Geist des Herrn sich noch immerunter uns verherrliche. Er verherrlicht sich durch al-les, was ihn ehrt, und seine.Zwecke befördert. Nichtbloß in ungewöhnlichen und geräuschvollen Verände-rungen, wie wir sie bey den Aposteln erblicken; auchin sanften Regungen, in stillen Umbildungen, in lang-samen Fortschritten der Wahrheit und Tugend neh-men wir ihn wahr. Die ganze Natur, alle Begeben-heiten der Welt sind seine Werkzeuge. Jede Men-schcnsecle ist ein ihm geheiligter Tempel, wo seine Ge-genwart sich glorreich zu. erkennen gibt. In allem,was in und außer uns zum Guten wirkt, ist. der Geistdes Herrn, und so wird er Key uns bleiben, und sichunter uns verherrlichen ewiglich. Lasset uns überdiesen Gegenstand in der gegenwärtigen Stunde an-dachtsvoll und mit der Ehrfurcht, die dem erhabenenGeiste Gottes gebührtweiter, Nachdenken.
T e x t..
Joh. 14. v. 16.
Und ich will den Vater bitten,, und ersoll euch einen andern Tröster geben,daß er bey euch bleibe ewiglich.
Nie sollte der Geist, den die Jünger Jesu erwar-ten durften, aufhören, auf Erden wirksam zu seyn.Und wie könnte auch der Geist des Herrn sich be-