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heit und zur Tugend nie unter uns aufhören. Nochimmer wirkt dein Geist unter den Menschen. O,daß wir ihm ein empfängliches Herz entgegen brachten,daß wir seine Regungen in uns wahrnehmen und mit-Fleiß belebten, daß auch wir von ihm mit Lebenswar-me und Lebenskraft durchdrungen würden, daß dasStreben der Heiligung .immer mehr Kräfte gewönne.Groß ist dein Werk an den Menschen. Laß uns alledarauf aufmerksam scyn, und daran Theil nehmen,daß es immer glücklicher fortschreite und sein Segenreichlich über uns komme. Amen..
Es war, m. Z-, eine große Veränderung, wel-che die Geschichte des heutigen Tages bey den ApostelnJesu hervorbrachte. Still und einmüthig waren sieLeysammcn, beschäftiget mir Unterhaltungen über dasVergangene und mit Erwartung des geheimnißvollenZukünftigen. Da erschütterte ein gewaltiges Brau-sen das Gebäude, da. erleuchteten himmlische Flam-men das Gemach. Und was den Menschen immerdas sichtbare Zeichen der Gottheit gewesen war, daswurde es ihnen auch jetzt, und zugleich wahr gewor-dene Verheißung- Vom Geiste des Herrn fühlen siesich ergriffen, ein höheres Feuern durchglüht sie, siereden die Sprache der Begeisterten und ihr Inneresgewinnt eine neue Gestalt. Ihre Vorstellungen undUeberzeugungcn treten in ein reineres Licht; Hellerwerden ihre Blicke in den Zweck Jesu, und in dasWerk, das sie zu führen haben. Ihr Herz wird von