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mert um seine ewigen Angelegenheiten, lebt er ganzin seinen angenehmen Empfindungen, und denkt aufnichts als aus neue Zerstreuungen und neue Genüsse.Er wird es nicht gewahr, wie seine Denkart sich ver-schlimmert, wie die Sinnlichkeit sich seiner bemächtigt,wie die Leidenschaft wachst, und die Fähigkeit zumGuten abnimmt. Am wenigsten kommt es ihm inden Sinn, auf seine Beßrung bedacht zu seyn- Stun-den der Traurigkeit müssen kommen, um ihn zu we-cken und zu erschüttern, um ihn an die Beschaffenheitseines Gemüthes zu erinnern, ihn aufseine Thorhei-ten aufmerksam zu machen, ihm von der Wichtigkeitseiner ewigen Angelegenheiten tiefere Eindrücke, zu ge-ben , und sein Nachdenken auf höhere Dinge zu len-ken. Keine Art von Traurigkeit ist dazu mehr geeig-net, als die, welche wir über den frühen Abschied derUnsrigen empfinden. Sie bringt uns die Vergäng-lichkeit alles Irdischen und unser eignes, vielleicht na-hes , Ende ins Andenken. Sie geht leicht in die ern-ste Stimmung über, in welcher man sich zu. großenErwägungen aufgelegt fühlt. Sie verliert sich baldin jene sanfte Wehmuth, wo unser Verstand unge-stört rhätig seyn kann. Sie entfernt von uns die ge-wöhnlichen Zerstreuungen, und führt uns in einefruchtbare Zurückgezogenheit? hn welcher alle Gefühleund Kräfte des innern Menschen von selbst erwachen.Sie zeigt uns unsre Lage in einer veränderten Ge-stalt, und macht uns dadurch die Nothwendigkeit ei-ner veränderten.Lebensweise fühlbar.. O, schonmancher, der in seinem Leichtsinne dahinging, unbe-