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Der heutige Tag, m. Z., ist derjenige, an wel-chem den Jungem unsers Herrn, für die Zeit ihresHierseyns, seine sichtbare Gegenwart auf immer ent-zogen wurde. Er ging hin, um in bessern Gegendender unermeßlichen Welt Gottes für seine Arbeiten undDulden auf Erden die würdige Belohnung zu em-pfangen. Wenn es sie auf der Einen Seite freuce,ihren Freund glücklich, über alle Verfolgungen undLeiden erhaben, und in einem Zustande zu wissen,wo er sie beschützen, stärken, und mächtig mit ihnenwirken konnte: so mußte ihnen doch auf der andernSeite der frühe Verlust, die Trennung von dem ge-liebten Freunde und der Gedanke, äußerlich sich nunselbst überlassen zu sepn schmerzlich werden.

Auch wir können uns kaum enthalten, zu fra-gen : warum so frühe? Drey Jahr erst hatte er un-ter ihnen gewirkt, als schon ein gewaltsamer Tod sei-nem Unternehmen ein Ende zu machen schien. Kaumwaren diese Besorgnisse zerstreut; kaum hatte seineAuferstehung wieder einige Hoffnung gegeben für dasangefangene Werk: als er ihnen schon ankündigte,hier sey seines Bleibens nicht mehr, er gehe zum Va-ter. Nach einigen Tagen nimmt er wirklich von ih-nen feyerlich Abschied, ertheilt ihnen seine letzten Be-fehle und seinen Segen, und verschwindet dann vorihren Augen. Seinen Jüngern hatte er die Fortse-tzung seines Werkes aufgetragen. Aber noch war sowenig für dasselbe geschehen. Noch waren seineJünger wenig geschickt, ihrem großen Berufe nachzu-kommen, wenig im Stande, sich selbst zu helfen.