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Die Herrlichkeit, die Gott in derFrühlings weit >)or uns ausgebreitet hat,soll also zuvorderst von uns erkannt undempfunden werden. Mit dem größten Rechteergeht an uns diese Forderung. Wenn irgend et«was ist: so verdient diese Schöpfung voll Leben undLust, voll Rcitz und Schönheit, voll Pracht und Grö-ße unsre Aufmerksamkeit. L)der, was können wirnennen, das um- würdiger zu beschäftigen, dm- unse-rem Herzen süßere und reinere Genüsse zu verschaffen,das uns mehr mit froher Bewunderung zu erfüllenvermöchte, als die Gegenstände, die Erscheinungenund Veränderungen, die uns hier umgeben. Demflüchtigen Schimmer, der das Aeußerliche der Men-schen umgiebt, den Auftritten, die sich durch nichtsals durch ihr Ungewöhnliches auszeichnen, den Ereig-nissen , die bloß unsre Neugierde fesseln, den Schau-spielen, womit menschliche Kunst unsre Sinne ergötzt,sollten wir Nacheilen; hier sollten wir nicht satt wer-den, zu sehen, zu hören und zu bewundern: und dasollten wir schnell vorüber eilen, wo das erhabensteund entzückendste Schauspiel vor uns aufgeführt wird,wo der Ewige selbst sich uns in seiner Größe und Gü-te zeigt, wo dem Geiste und dem Herzen die,starkend-ste Nahrung bereitet ist, wo wir kaum einen Arrgen-blick verweilen können, ohne belehrt zu werden, ohneuns von edeln Empfindungen beseelt, ohne die edel-sten Kräfte beschäftigt zu fühlen, ohne in allem, waswahrhaft ehrt und beglückt gefördert zu werden?