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wir bewohnen, eine Bildungsstate für de» Himmel ist,damit auch wir hier seiner Vollendung und Seligkeitentgegen reifen. Amen.
Obgleich, m. Z>, der Ewige in einem Lichtewohnt, zu welchem niemand kommen kann: so fehlres uns doch nicht an Veranlassungen und Mitteln,uns von seiner Größe würdige Vorstellungen zu bil-den. Allen seinen Geschöpfen, allen seinen Einrich-tungen und allen Ereignissen, die er herbey führt,hat er die Zeichen seiner Majestät mitgethestt; über-all leuchten uns die sanften Schimmer seiner Herrlich-keit entgegen. Den Menschen hat er nach seinemBilde geschaffen. Daß dieser Mensch in edler Gestaltund mit aufwärts gerichtetem Blicke über die Erdewandelt; daß er mit seinen Gedanken so viel umfaßt,und sich so hoch erhebt; daß er im Stande ist, so er-staunenswehrte Zhaten zu thun, so große Verände-rungen anzurichten, so erhabene Zwecke zu erreichen,so viel Schmerzliches zu dulden, so viel Widerwärti-ges zu überwinden; daß er sich von den niedrigstenGesinnungen zu den ehrwürdigsten, von thicrischerSinnlichkeit zur vernünftigen Selbstbeherrschung, vonengherzigem Eigennutze zur reinen Liebe erheben kann;daß er ewig sortdauern und sich immer hoher cmpor-schwmgen soll: muß uns das nicht an die Herrlichkeitseines Schöpfers erinnern? Wie werden wir diese.Herrlichkeit einst, im Glanze des neuen Lebens, dasunsre Würde vollenden, und uns zur nähern Gemein-schaft mit Gott führcrr wird, bewundern!