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Festpredigten
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anrichtet, immer ein heilsamer Antrieb zur Tätigkeit,ohne uns je schrecklich zu werden, ohne uns je ver-zweifeln zu lassen. Und wenn das Laster sich auch im-mer furchtbarer rüstet; wenn es scheint, als werde eSEinen nach dem andern dahin raffen, und seine ver-wüstende Gewalt über alles verbreiten: wir sind ge-trost , denn der Herr ist mit uns; er wird die Mensch-heit, für die er so viel gethan hat, nicht allem Ver-derben Preis geben; er wird dem Bösen Granzen se-tzen, wie er bisher gethan hat. Triumphirend rufenwir aus: die Rechte des Herrn behalt den Sieg.

Vertrauensvoll blicken wir, Vater, ans dich hin,und warten auf deine Hülfe. Ach, auch wir sind ab-gewichen, und schwer ist unsre Schuld; aber tiefauch das Gefühl unsers Elendes. In diesem Gefühlewerfen wir uns vor dir nieder, und flehen: Herrverstoß deine Kinder nicht. Wie warst du bisher solangmüthig, wie hast du bisher gewirkt das Laster zuzerstören, wie hast du bisher die Bemühungen geseg-net , die gegen dasselbe gerichtet waren! Wir nahenuns heute dir mit ernstlichen Vorsätzen. Laß unsnicht umkommen in unserm Elende; hilf uns aus un-serm Verderben; starke uns, zu thun, wozu wir ent-schlossen sind, und gib glückliches Gelingen allem,was zur Verherrlichung deines Reiches begonnenwird. Amen.