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schlage. Wir alle können etwas dazu beptragen, daßdie Herrschaft und die Verwüstungen des Lasters gerin-ger werden. Ist es uns nur recht darum zu thun:so werden sich bald die Gelegenheiten zeigen, so wer-den wir bald unsers Vermögens lntte werden. Üeber-all gibt cs Unwissende, die nur belehrt, Verblendete,denen nur die Augen geöffnet, Sichere, die mir ge-warnt, Wankende, die nur befestigt, Schwache, dienur unterstützt, Redliche, die nur aufgemuntert wer-den dürfen, um sich den Nachstellungen des Lasterszu entreißen. Ein kleiner Sieg über das Lüster istschon bedeutender Gewinn; ihm werden gewiß größe-re folgen. Gibt es eine herrlichere Thüt, als die wo-durch man unsterbliche Seelen rettet, und zugleich dasElend vermindert, unter welchem das ganze mensch-liche Geschlecht seufzt? Und was vermöchtet Ihr, dieGott unter ihren Brüdern hoch gestellt, denen er gro-ßes Ansehen verliehen, denen er wichtigen Einfluß aufdie Gemüther der Menschen anvertraut hat waSvermöchtet Ihr durch weisen Rath, durch nützlicheVerordnungen, durch strenge Aufsicht auf die öffent-lichen Sitten, durch Wachsamkeit gegen einreißendeVerderbnisse, durch unerbittliche Bestrafungen, durchein ehrwürdiges Beyspiel, und dadurch daß Ihr desReligion Achtung zu verschaffen und zu erhalten such-tet! Was vermöchtet Ihr Lehrer und Erzieher derJugend, Eltern, die Ihr das kindliche Herz gleichsamin der Hand habt, um aus ihm zu bilden, was Ihrwollt, Vorsteher und Vorsteherinnen der Familien,von denen es abhangt, was für ein Geist unter den