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nicht, wodurch er lasterhafte Völker aus ihrem Tau-mel weckt. Für uns hat er nur Liebe.
Aber trauern müssen wir auch, auf der andernSeite, mehr als über irgend ein Unglück, wenn sichdas Entgegengesetzte findet, wenn der Geist der Thor-heit, des Leichtsinnes und der Ungebundcnheit seinenThron unter uns aufgeschlagen hat. Dann können wiruns heute Gott nicht anders nahen, als mit reuevol-len Bekenntnissen unsrer Verkehrtheit und tausendfä- El-
chen Schuld; dann muß uns das Gefühl unsrer Un-würdigkeit tief niederbeugen, und jeder Blick auf unsselbst mit Scham erfüllen; dann müssen wir gestehen:alles Elend, das über uns gekommen ist, haben wirverdient, wir haben es uns selbst zugezogen. Undwas müssen wir fürchten! Ist nicht Unglück die Furchtder Thorheit? führt der Leichtsinn nicht ins Verder-ben? geht die Ungebundenheit nicht immer weiter,bis sie jeden Zügel zerrissen, bis sie alles umgekehrtund verwüstet, bis sie alles entheiligt und in denSraub getreten hat, wozu der geangstigte Mensch sei-ne Zuflucht nimmt? Welch eine dunkle, jammer-volle Zukunft öffnet sich dann vor uns, wo die Men-schen immer wilder, immer gedankenloser, immer got-tesvergessener, immer verwegener und immer gefähr-licher werden! Welcher harten Züchtigungen wird esbedürfen, um sie von diesem Wege zurück zu bringen.
Es ist Zeit, m. Br-, daß wir uns besinnen, wennwir diesen Geist unter uns herrschend finden.
Die Frage: was für ein Geist herrschtunter uns? bleibt uns endlich noch für