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gen ihr Herz dar, wie es ist. Es ist nicht nöthig,daß eine Begebenheit so außerordentlich und glaurendftp, wie diese, um solche Wirkungen hervor brin-gen. Jede Veränderung außer uns und in unftrmLeben ist dazu geeignet. Wir wollen dieser wichtigenund folgenreichen Wahrheit in der gegenwärtigenStunde weiter Nachdenken.
Text.
1 Eorinth. 4 v. 5.
Darum richtet nicht vor der Zeit bis der^ Herr kommt, welcher auch wird ansLicht bringen, was im Finstern verbor-gen ist, und den Rath der Herzen of-fenbaren; alsdann wirb einem jegli-chen von Gott Lob widerfahren.
In den vorgeleftnen Worten ist zwar zunächstdie Rede von der letzten Erscheinung des Herrn, umeinem jeden zu vergelten nach seinen Gesinnungen undnach seinen Werken; aber wir dürfen nicht davon aus-schließen, worauf uns die Geschichte des heutigen Ta-ges führt: daß der Herr auch schon auf Er-den oft erscheint, und durch ihre Ereig-nisse und Schicksale die Gesinnungen derMenschen offenbar*. Auf Veranlassung desgegenwärtigen Festes wollen wir mit unsrer Betrach-tung bep diesem Gedanken stehen bleiben und
i. sehen, wie Gott schon auf Erdendurch mancherlei) Ereignisse die