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ftnheit', ihren Lauf geendigt haben; sie leben, siesind glücklich, sie sind bey dem Herrn allezeit.
Wir gedenken frommer Entschlafenenmit mehr Erhebung des Herzens, wennwir mit dem Andenken an sie das Anden-ken an den verbinden, der vom Tode auf-erstanden ist. Wir werden dann zu Vorstellungenvon ihrem gegenwärtigen Daseyn geleitet, die allesweit übertreffen, was die Erde Großes und Herrli-ches aufzuweisen hat. Sie erscheinen uns im Glanzeder Vollendeten; und was unsre Vernunft nur dun-kel ahnet, das wird uns in lebensvoller Klarheit aus-gesprochen. Wir denken uns den Ort ihresAufenthalts, die Verbindungen, in wel-chen sie stehen, die Beschaffenheit ihresWesens und die Geschäfte die sie führen,auf eine Art, die das Höchste umschließt, was unserGeist zu denken vermag.
Sie sind, wo der Auferstandene ist,als feine Erlösetcn hat er sie um sich versammelt.Vergebens fragen wir zwar nach dem Aeußerlichen die-ses Ortes, wir würden, in unsrer endlichen Be-schränktheit, nicht einmal im Stande sepn, Belehrun-gen, die uns hierüber gegeben würden, zu fassen.Aber bedarf es dessen wohl, wo uns alles gesagt ist,was unser Herz erheben muß? Behaupten nicht dieheiligen Schriften von Jesus: er sep aufgefahren genHimmel, er sitze zur rechten Hand Gottes? Und