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»aS heutige Fest uns ihn in seiner ganzen Majestätzeigt: so zeigt es ihn uns auch zugleich in seinen gna-Ligen Gesinnungen gegen uns. Wenn es uns mitErstaunen erfüllt über seine Größe: so stellt es dieseGröße in die genaneste Verbindung mit unsrer Wür-de und mit unsrer Glückseligkeit. Wir sind von ihmgeachtet, Gegenstände seiner huldvollen Aufmerksam-keit, unsterbliche Geister, die jetzt schon zu einer höher»Ordnung der Dinge gehören. Durch Erkenntniß der.Wahrheit, durch Liebe zur Tugend und freudige Aus-übung derselben sollen wir vollendet werden. Unsergeistiges Wesen ist erhaben über jeden Druck desSchicksales. Selbst der Tod, vor dem sich allesbeugt, hat keine Gewalt an uns. Die ^scheinbareVerwirrung unsers Lebens verwandelt sich einst insichtbare Ordnung. Das Evangelium soll uns fort-dauernd bilden, bessern und von Stufe zu Stufe höherführen. In einer andern Welt sollen die Gerechtenbelohnt und beseligt werden. So hat Uns Gott überunsre Natur und Bestimmung, über unsre Schicksa-le und Hoffnungen durch die Auferstehung Jesu be-lehrt. Und wir sollten diesen Tag begehen, ohne daßsich unser Herz zu ihm erhöbe, ohne das unser Mundseine- Lobes voll würde? O, lasset uns anbetendniederfallen vor diesem Gott. Gelobet sep derHerr, der auch uns nach seiner großenBarmherzigkeit wieder geboren hat zu ei-ner lebendigen Hoffnung. Was ist derMensch, daß du seiner gedenkest, und des