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Festpredigten
Entstehung
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213
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-- riz

» ihrer Ausbreitung zu heben weiß, daß er Jrrthumlind Laster verfolgt, beschämt und zu Boden stürzt,daß er aus scheinbaren Uebeln weit größeres Guteshervor bringt, daß er in allen seinen Wegen der Hei-lige und Gerechte bleibt: das sah heute mit Erstaunendie Erde, und freudiger vertrauen ihm die Guten,die die Geschichte dieses Tages wissen.

A u ch Jesus wurde durch die Geschichte diesesTages verherrlicht. Ihn zeichnete sie auf eineArt aus, wie noch nie ein Sterblicher war ausge-zeichnet worden, wie nur Gott auJuzeichnen und zuehren vermag. Der Getödtete kehrt ins Leben zurück.Als Sieger über den Tod erhebt er sich aus dem Gra-be. Bestürzt und verwirrt sind seine Feinde, da siedie Bothschair vernehmen. Die schon lriumphirten,ihre Anschläge so glücklich ausgcführt zu haben, knir-schen vor Wuth, daß alles vereitelt ist. Gott selbsterklärt sich auf das nachdrücklichste für ihn, und gegensie er erklärt ihn für den, der unschuldig gedrücktund getödtet war, für seinen Gesandten und Liebling ,auf den alle hören, von dem alle Rettung und Selig-keit erwarten sollen, der für die erhabensten und heil-samsten Zwecke starb. Frohlocken ist unter seinenFreunden. Die Verzagten sind voll Muth; gestärktist ihr Glaube und ihre Anhänglichkeit. Mit n uerLiebe weihen sie sich ihm. Seine Lehre hat die feyer-lichste Bestätigung erhalten;, seine Sachs ist kräftiggefördert, und dem Auferstandenen sammeln sich Ver-ehrer an allen Enden der Erde.

Wie festlich muß uns der Tag seyn, der uns den