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genblicke verdient es, daß wir sie naher betrachten.Ucber

die Ruhe, womit Jesus aus allen irrdi»

sehen Verbindungen schiedwerde ich daher jetzt zu Euch reden. Wenn ich ge-zeigt habe, wie diese Ruhe sich äußerte, undworauf sie sich gründete: dann wird es nrchtschwer sepn, die nöthigeü Anwendungen da- ivon auf uns selbst zu machen.

Mit Ruhe aus allen irdischen Ver-bindungen scheiden, heißt nichts anders als:mit einem vollkommen deutlichen Be-wußtseyn seiner selbst, frep von allenheftigen Bewegungen, und noch bis zumletzten Augenblicke sich selbst ganz getreuaus der Welt gehen. So starb Jesus Christus.

Wir finden bey ihm, zuvörderst, einvollkommen deutliches Bewußtseyn sei-ner sei b st. Wir sehen oft Menschen ohne die in-ner« Erschütterungen und Kampfe sterben, die denTod gewöhnlich begleiten. Aber wir würden uns sehrirren, wenn wir immer daraus auf ein ruhiges Herzschließen wölkten. Bey vielen unter ihnen ist es nurdeßwegen/so stille, weil ihre Natur schon zu sehr er- .schöpft ist, als daß sie noch gewaltsamer Erschütterun- !gen fähig scyn könnte. Ihr Bewußtseyn ist unter-drückt, oder gleicht nur noch einem schwachen Schim-mer in einer finstern Nacht, bey welchem man nichtsunterscheiden kann. Sie wissen nicht recht mehr, wasmit ihnen vorgeht, und wenn sie ja noch etwas ein-