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Höchsten Preis deö Lebens -arm, sich bis an das Kndsin einem behaglichen Zustande befunden zu haben»Andre wünschen sich nur, daß ihre letzten Augenblickeihnen nicht verbittert werden durch den Anblick gelieb-ter Angehörigen, die sie auf Erden zurück lasten, durchden stummen Schmer; und durch die lauten Klagenderselben. Und wiederum andre Hagen dagegen denWunsch, ihren Tod recht lange vorher zu sehen, umsich mit demselben ganz bekannt zu machen, und nochalles besorgen zu können, was sie vor demselben fürdas Heil ihrer Seele und das Wohl der Ihrigen zubesorgen haben; und damit steht der Wunsch einiger,daß ihnen' bis zum letzten Hauche eine ungestörte Be-sinnung bleibe, in genauer Verbindung.
Prüfen wir alle diese Wünsche genauer: so wer-den wir finden, daß sie zum Theil sehr unwürdig sind,indem sie entweder eine Lüsternheit und Weichlichkeit,die sich auch in den ernsthaftesten Augenblicken nichtverlaugnet, oder eine'unchristliche Furcht vor dem Tode,oder eine gerechte Furcht vor den Strafen eines, durchdas ganze Leben beleidigten Gewissens verrathen, — zumTheil aber etwas enthalten, was nicht in unsrer Gewaltsteht, was nur wenigen zu Theil wird, und entwedergar nicht oder nur unter gewissen Umstanden das Besteseyn kann.
Wollen wir uns ja etwas in Beziehung auf un-fern Tod wünschen: so sey es ein Solchem, das devWürde des Menschen und des Christen angemessen ist,das wir alle durch eine weise Einrichtung unsers Le-bens uns zu verschaffen im Stande sind, und das uii--