fen werden. Euer Evangelium ist daH^roße Wort:e.s ist vollbracht. ^
Aber thörigt ist unsre Freude, ohne Kraft bleibtfür uns dieses Wort, wenn wir es an dem nothi-gen Eifer fehlen lassen, von dem uns Dargebo-thenen Gebrauch zu machen. Zu unserm Be-sten ist alles vollbracht — an unsrer Mellenichts. Wir selbst sollen vollbringen die ^Erkenntnißder Wahrheit und die Heiligung des Lebens; ohnedas ist umsonst, was Jesus that und litt. Dazu gabuns Gott Kräfte; diese Anwendung derselben forderter von uns, und nur Hülfsmittel dazu sollen'wir indem Werke finden, das Jesus vollbrachte. Wirmüssen seine Belehrungen, Forderungen und Ver-heißungen kennen lernen, und sie uns zu eigen ^ma-chen ; wir müssen durch sie kämpfen gegen das Böse,was in uns ist; wir müssen das Beyspiel, welches eruns gab, beständig vor Augen haben, und mit jedemLage besser werden. Bey uns muß herzlicher Glau- -be sich in frommer Liebe thärig zeigen- Welche Gü-ter verschmäht Ihr, die Ihr Euch noch immer wei-gert, etwas für das Heil Eures Wesens selbst zu thun ?Womit wollt Ihr es entschuldigen, daß Ihr Euereigenes Wohl, welches Ihr in Händen habt, so ge-wissenslos versäumt?
Lebt in uns ein thätiger Eifer im Guten: dannkann und wird uns auch das Wort: es ist vollbrachtfrohe Zuversicht geben. Wir dürfen nun nichtmehr daran zweifeln, daß Gott uns liebt, und unswieder annehmen will, wenn wir zu ihm zurückkeh-