te, sprach er, es ist vollbracht; undneigte das Haupt und verschied.
Das große, fruchtbare, trostvolle Wort dessterbenden Erlösers: Es ist vollbracht sey heuteam Tage seines Todes der Gegenstand unsrer Be--trachtung. Wir wollen
1. den Inhalt desselben mit einan-der erwägen, und dann
2. sehen, wozu uns dieses Wort stinr-men und bewegen müsse.
i.
Reich an Inhalt ist das Wort deS sterbendenErlösers: es ist vollbracht. Alles waS sein Le-ben Großes, Wichtiges, Beschwerliches, Schmerzli-ches und Erfreuliches umschloß, das war nun voll-bracht. Vollbracht war sein Werk, so weites durch ihn vollbracht werden sollte,vollbracht waren feine mühsamen Ge-schäfte, seine bittern Leiden und derganze Lauf seines schönen Lebens.
Vollbracht war, zuvörderst, seinWerk, so weit es durch ihn vollbrachtwerden sollte. Es war kein gewöhnliches, keinbloßes Menschenwerk, was Jesus zu verrichten ge-kommen war. Als einen unmittelbaren Gesandtendes Himmels an die Erde hatte er sich immer ange-kündigt. Befehle Gottes sollte er erfüllen, einenPlan Gottes sollte er ausführen, einem erhabenenZwecke Gottes sollte er gehorchen. Auf eine Umbil-