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uns die Gefahren betrachten, die uns, in dieser Rück-sicht , in dem gegenwärtigen Jahre ereilen könnten,und solche Maßregeln wählen, die denselben angemes-sen sind. ' Und die Frucht unsers Nachdenkens seyder ernstliche Entschluß, alles anzuwenden, was inunserm Vermögen steht, daß uns das unschätzbareKleinod mnsers Glaubens nicht entrissen werde.

Unsre Ueberz/ugung soll in Zukunft»roch immer mehr ausgebildet werden.Sie ist eine menschliche, und daher mit mancherleyUnvollkommenheiten behaftet, die die Zeit und fort-gesetztes Forschen nach und nach vertilgen muß- Eskann nicht fehlen, wenn sie auch im-Ganzen noch sorichtig wäre, daß ihr nicht im Einzelnen noch einigesTraurige, Dunkle und schlecht Begründete bepge-mischt sey. Sie bedarf es, daß wir sie unaufhörlichreinigen von allen falschen Zusätzen, sie immer mehraufklaren, .immer fester begründen, und immer wei-ter ausdehnen. Lasset uns al o heute darüber Nach-denken, wie dies auch in dem gegenwärtigen Jahregeschehen möge, wie wir dazu alle sich anbiethendenGelegenheiten, alle Erfahrungen, die wir machen,alles, was wir von andern hören, und was aus un-serm Eigenen hervorgeht,' benutzen — lasset uns dieStunden auswählen, die wir von unsern/iGeschäftenerübrigen, und hierzu anwenden können. Und auchin dieser Hinsicht verwandle sich unser Nachdenken infeste Entschließung.

Endlich soll unsre Ueberzeugung aufuns wirken.- Sie soll unser Herz mit Warme er-