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thun ist. Das sey dann auch die Frucht unsers ge-genwärtigen Nachdenkens. Amen.

Eine jede Zeit, mr Z., hat ihr Eigenthümli-chcs ihre eigenen Erscheinungen, Auftritte undBegebenheiten, ihre eigenen Freuden und Leiden, ih-re eigenen Befürchtungen und Hoffnungen, ihre ei-genen Gefahren und Bedürfnisse, ihre eigenen Anstalten und Hülfsinittel, ihre eigenen Mepnungen,ihre eigene Denkart und ihre eigenen Sitten. Dasist cs, was sie von jeder andern Zeit unterscheidet.Wie in allen menschlichen Dingen, so ist auch hierinGutes und Böses gemischt; und wenn ein jedes Zeir-alter seine Vorzüge besitzt: so fehlt es ihm gewiß auchnicht an Nachthcilen. Die Zeiten andern sich unauf-hörlich. Alte Nebel verschwinden, und neue kommenzum Vorschein. Alte Quellen der Wohlfahrt ver-trocknen, und neue fangen an, zu fließen. Mitneuen Einsichten und Genüssen kehren auch neue Ver-suchungen und Entbehrungen bey uns ein. Vieles,was einst brauchbar war, ist es jetzt nicht mehr.Vieles, was einst hoch gepriesen wurde, hat jetzt sei-nen Wehrt verloren. Und von manchem, was maneinst für verwerflich erklärte, sicht man jetzt ein, daßes doch wohl Gutes bringen möge.

Das ist der große Vorzug des Menschen, daß erim Stande ist, die Zeit gewisser Maßen zu beherr-schen. Wenn er auch die Ereignisse derselben selten