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ken, sich von seiner Bestimmung entfernen, seineRuhe vernichten, sich von Gott losreißen, sich allewahre Fassung im Unglücke und im Tode unmöglichmachen, dem unglückseligsten Schicksale entgegen ei-len; es heißt: sich selbst schänden, alles was in unsvortrefflich und groß und edel ist zerstören, und alleGuten betrüben.
Nein, das muffe keinem von uns widerfahren,daß er rettungslos schlimmer würde. Damit es unsaber nicht widerfahre, lasset uns oft untersuchen, wiees in dieser Hinsicht mit unS steht. Wir sind alleMenschen, menschlichen Versuchungen unterworfen.In uns allen gehen täglich, und oft unbemerkt, Ver-änderungen vor, die etwas an uns verderben. Auchder Beste ist davon nicht ausgenommen. Denn werkann die Eindrücke abwehrcn, die von außen auf ihneindringen? Wer ist Herr über das geheime Spielseiner Gedanken und Empfindungen? Aber in jedesGewalt steht es, sein Schlimmerwerden noch zur rech-ten Zeit zu bemerken, ^ihm Einhalt zu thun, und dasVerderben zu verbessern. Gewiß wird uns das ge-lingen, wenn wir den Bcpstand zu. Hülfe nehmen,den die Religion uns anbiethet. Auch der Zeitraum,den wir jetzt wieder zurück gelegt haben, hat vieles anuns geändert. Welch eine ungeheure Menge von Ge-danken, Empfindungen, Begierden und Entschließun-gen ist in demselben durch unsre Seele gegangen?Und alle haben auf uns gewirkt; alle haben in unsetwas zurück gelassen. Lasset uns , che dieses Jahrzu Ende eilt, uns hierüber zur Rechenschaft fordern;