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bereit sind, sie ganz aufzugeben, wo bey der Über-tretung derselben viel zu gewinnen ist; wenn das,was wir in ihrem Dienste verrichten, mehr Kalte,mehr Gerheiltheit des Geinüthes und mehr Wider-willen verrälh, wenn eS uns mehr eigen ist, die Be-fehle der Pflicht als einen drückenden Zwang zu be-trachten und zu verabscheuen; — ja dann haben wirUrsache uns mit tiefer Wemuth der vergangenen Zeitzu erinnern, wo es besser war, und wo wir uns ge-wiß auch glücklicher fühlten.
Ihr wisset also jetzt, worauf man, bey der Un-tersuchung, ob es schlimmer mit uns werde, sehenmuß. Nichts steht Euch mehr im Wege., nichts kannEuch abhalten, diese Untersuchung bey Euch selbst an-zustellen. Es kommt nur noch darauf an, daß Ihrvon der Wichtigkeit derselben überzeugtwerdet.
Bedenket zu dem Ende, zuvörderst, daßes sehr leicht ist, schlimmer zu werden,daß kein Augenblick unsers Lebens ver-geht, wo wir der Gefahr dazu nicht aus-gesetzt sind. Unser Geist steht nie still; es istnicht möglich, daß die Kraft die ihn beseelt, je ganzruhe. Immerfort wird er von außen gerecht und inBewegung gesetzt. Darum gehen auch immer größe-re oder kleinere Veränderungen in ihm vor. Er em-pfangt Eindrücke von äußern Gegenstände; die Ein-bildungskraft bringt mancherlei) Bilder hervor, und