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72
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jfche und angelegentliche Beantwortung von uns vex-langen

Aber es ist zu besorgen, daß viele unter uns,wo nicht gar die meisten, hierauf nicht zu antwortenhaben, daß sie ihre Bestimmung in dem verflossenenJahre um nichts naher gekommen sind. Wie groß istnicht die Anzahl derer, denen dieselbe so gutjwie ganzunbekannt ist, die nie daran denken, warum sie hiersind, denen es nie eingefallen ist, daß sie etwas mehrsollen, als sich ernähren, ihr Geschäft treiben, undes in der Welt so weit bringen, als es ihre Kräfteund die Umstände ihnen erlauben! Wie groß ist nichtdie Anzahl derer, die sich um diese ihre Bestimmung,ob sie ihnen gleich bekannt ist, nie bekümmern, diesich nie zu einer ernstlichen Selbstbearbeitung entschlie-ßen , die nie in ihr Inneres blicken, nie schmerzlicheReue fühlen, und nie etwas vernehmen, was denGrund eines würdigen Lehens in ihnen legen könnte.Es darf uns gar nicht wundern, wenn diese, weitentfernt', sich ihrem Ziele zu nähern, sich immer wei-ter davon entfernen, wenn es von Tag zu Tageschlimmer mit ihnen wird,

Ob dies nicht auch bei uns der Fall ist? Wirhaben alle Ursache es zu besorgen, wenn wir unsnicht eines regen und immer wirksamen Eifers unszu bessern bewußt sind. Hierüber werden wir unSalso zunächst prüfen müssen. Noch ehe wir fragendürfen: welche Fortschritte haben wir gemacht? müs-sen wir untersuchen, ob wir nicht etwa zurückgegan-gen sind. Und zu dieser Untersuchung soll uns der