rungen, Bewahrungen/ Rettungen und SegnungenGottes / die wir in dem verflossenen Jahre erfahrenhaben/.verdient aber nichts mehr unsre Aufmerksam-keit als unser Verhalten in demselben. Ww habenwir die Forderungen Gottes an uns beachtet und er-füllt/ wie seine Wohlthaten genossen/ wie die Leiden/die er uns zuschickte/ getragen/ und wie die mancher-ley Mittel benutzt / die er zu unsrer Uebung und Bil-dung anwandte?
Wir sind unsterbliche Geschöpfe — zu etwasGroßem bestimmt. Wir sollen unter den Verände-rungen der Zeit zu einer Weisheit und Tugend hinanreifen/ deren Früchte wir in der Ewigkeit genießenwerden. Jeder Tag schon sollte uns unserm Ziele na-her bringen/ mit Kenntnissen bereichern/ von Unar-ten entwöhnen/ in guten Gesinnungen stärken/ unduns treuer machen in der Erfüllung unsrer Pflichten.Wie viel mehr denn jedes Jahr? Was sollte / waskonnte hier nicht geschehen für die Reinigung und Er-höhung unsers Lebens? Ueber wie viele Stunden/über wie viele Veranlassungen/ Aufforderungen undHülfsmittel werden wir einst dem Richter der WeltRechenschaft ablegen müssen? Was haben wir dennnun in diesem Jahre für unfern Geist gewonnen?um wie vieles sind wir wirklich einsichtsvoller und bes-ser geworden? Worauf würden wir uns berufenkönnen / wenn es in diesem Augenblicke zu uns hieße:thue Rechnung von deinem Haushalten?Wahrlich/ das sind Fragen/ die heute eine unpartey-