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die allem Irdischen anklebt; sinnliche Begierden regensich in uns mächtig, und überwältigen uns oft, zahl-losen Veränderungen bleiben wir unterworfen, biswir endlich aus der Reihe sichtbarer Dinge ganzverschwinden. Aber das ist nicht unsre ganze Na-tur. Auch in uns ist göttliches Wesen; zwar nicht indem Sinne, wie es in Jesus war, aber doch immerin einem sehr erhabenen und ehrenvollen Sinne- Inuns wohnt ein unsterblicher Geist; dieser.— nicht derhinfällige Körper — ist unser wahres Seyn. Durchihn gehören wir zu einer höhern Ordnung der Din-ge, die uns einst ganz aufnimmt, wenn wir für dasSichtbare aufgehört haben. Durch ihn sind wir imStande, uns. jetzt schon über das Irdische zu erheben,irdischen Schmerz gelassen zu erdulden, irdische Lustgering zu achten, und die Triebe unsrer Sinnlichkeitzu beherrschen.
O, möchten wir sie denn doch immer fühlen,die Würde, die wir als Wesen göttlicher Abkunft,die wir als unsterbliche Geister besitzen, und in die-sem Gefühle stark genug seyn, die Bande zu zer-reißen, die uns erniedrigen. Möchten wir nie un-ser hohes Bürgerrecht in einer unsichtbaren Welt,nie die Bestimmung vergessen, die uns angewiesenist, Möchten wir ihr immer Nachkommen durchweise Selbstbeherrschung, und durch unermüdeteSStreben nach dem, was ewig ist. Zu diesen Ge-sinnungen, zu diesen Entschließungen, m. Br., ver-einige uns der heutige, dem Sohn der Maria und