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ihm: wir haben erkannt, daß du bist Chri-stus der Sohn des lebendigen Gottes;und als der Hohenpriester den Angeklagten in der Na-he des Todes fragt/ ober der Sohn Gottes sey, under wohl einsieht, daß dieses Bekenntttiß seinen Todherbei) ziehen wird, antwortet er doch: es ist wiedu sagst. Johannes, indem er seinen Ursprung er-klären will, spricht von ihm: das Wort wardF lei sch, und wohnte unter uns, ulid wirsahen seine Herrlichkeit, eine Herrlich-keit als des eingebornen Sohnes vömVater, voller Gnade und Wahrheit. Be-hauptet nicht der Apostel Paulus bon ihm: er sei)kraftiglich erwiesen als der Sohn Got-tes durch die Auferstehung von den Tob-ten? Wird er nicht in den Briefen der Apostel fastüberall der Sohn Gottes genannt?
Aber was bezeichnet nun dieser Ausdruck? wiehaben wir unS Jesum zu denken, als den Sohn Got-tes ? Es ist merkwürdig, daß Jesus auch da, wo er alsder Sohn Gottes redet und handelt, sich doch immerauf den Vater bezieht, seine Abhängigkeit vom Vatererkennt, doch immer behauptet: der Vater sei) größerdenn er, der Vater wirke durch ihn/ er rede in desVaters Nahmen/ er thue nicht sein Werk, sonderndas Werk besten, der ihn gesandt habe — daß er dochimmer den Vater ehrt, und vom Vater alles erwar-tet. Vergleichen wir alle Aussprüche der Schrift,die sich über die Person Jesu erklären: so gelangenwir leicht zu der B.emerkimg, daß Jesus deßwegeit