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ihm noch fehlt, ein sicheres Vertrauen hierauf grün-den zu können, wie manche Pflicht er übertreten hat,und noch immer Übertritt, und wie sehr es ihm oft anKraft gebricht, das zu leisten, was er leisten soll?Ihr alle, die Ihr dieses mit Bekümmerniß gewahrwerdet, lasset den Muth nicht sinken, was Euch man-gelt, biethet der Euch an, den Gott der Welt zumRetter sandte; er verkündigt, er versiegelt dem Reue-vollen, sich wahrhaft Bessernden die Tilgung seinerSchuld mit seinem Blute, er versichert Euch die gnä-digen Gesinnungen des Ewigen; bey ihm ist Kraft,alles zu leisten, was von Euch gefordert wird; wennder,Glaube an ihn ganz in Euch lebt, dann seyd ihrstark genug, die Welt zu überwinden. Wer sollte inder, vielfachen Noth des Lebens, bey diesem Heere vonUebcln und Sorgen, die .immer auf uns eindringen,sich nicht umseheN nach etwas, das ihm die Noth er-leichtere, das ihn unterstütze, die Nebel zu tragen,das ihn aufrichte und crheitre unter den Sorgen?Das Evangelium Jesu hat Trost für Euch alle, dieIhr bey einem redlichen Herzen leidet; es weiset Euchan Gottes Vorsehung, an seine Vaterliebe, an einevergeltende Ewigkeit; es versichert Euch, es werdenicht umsonst seyn, daß Ihr hier Angst habt; es prei-set so gar diejenigen selig, die Anfechtung erdulden.Wer sollte nicht, bey den täglichen Erfahrungen vonder Eitelkeit alles Irdischen, von der Heftigkeit mensch-tlicher Leidenschaften, von der Mühseligkeit unsrer Lauf-bahn und von den vielfachen gegenseitigen Anfeindun-gen der Menschen, mehr gls nach allem andern, nach