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rüget sich unter den Neuern, II r. Hug, Einlei-tung I. B. S. 289 H. Aufl., der Pauli Bekehrungin das XXI. I. desTiberius setzt; er bcweißt aberauch, daß dieselbe nicht weiter verrückt werden könne.
Ellendorf meint eine Stütze zu finden darin, daßApostelg. IV, 6. Hannas als Hoherpriester genanntwird. „Dies erhellt noch deutlicher daraus, daß zurZeit des Lahmen nicht mehr Kaiphas, sondern Han-nas Hoberpriester war, zu dem die beiden Apostelgeführt wurden." Aber war nicht Hannas schon mitKaiphas Hoherpricster, als der Täufer JohannesLuk. III, 2. auftrat: Unter den Hohenprie-
stern Annas und Kaiphas. Beide wechseltenim Amte, oder wie Baronius :ul nun. 3i. bemerkt,war Hannas, als der älteste aus der Pricsterzunft,permanenter Präsident des Synedriums; Kaiphasaber, der Schwiegersohn des Hannas, fungirendcrHoherpricster. Als Vitellius im Jahr des Ti-berius, unter den Consuln 8ox. pupieiu« XIIon.und Z. Plautins, Präses von Syrien wurde, mußteKaiphas das Hohepricstcramt dem Jonathas, einemSohne des Hannas übergeben. Da nun Lukas inder Apostelg. von dem priestcrlichen Senat oder Sy-nedrium spricht, so wird mit Recht Hannas als Ho-herpriestcr zuerst gesetzt.
Ettendorf läßt sich zuletzt in den jüdischen Handelein. Wahrlich, eine gefährliche Spekulation, wennman das Handelsgeschäft nicht vollkommen versteht,wie sich bald der Beweis bei Ellendorf Herausstellenwird. Er meint, zu einem Verkauf von Häusern undAeckern scy bei den Juden eine geraume Zeit erforderlich