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Zur Eisenbahn von Köln nach Antwerpen
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sichtigen wir noch, daß die Dampfschiffe ihre Nahrungmehr von Vcrgnügnngs- als von Handels-Reisen ziehen,daß dagegen die Eisenbahn beide Interessen gleich starkbegünstigen wird, so kann man sich der Hoffnung auf75000 Passagiere wohl ohne Exaltation hingcben.

Dieses Verhältnis! macht eine allcnfallsige Verminde-rung der Güter-Masse weniger entscheidend, allein auchhicfnr laßt sich die höhere Erwartung rechtfertigen.Daß wir das Handelsgut für die neue große Handels-straße nur mit einer Million Centncr in Rechnungbrachten, dürfte überhaupt auffallender gewesen scyn, alswenn wir zwei Millionen und mehr gewählt hätten.Die Erwartungen sind in dieser Beziehung ungemeingroß, und wirklich läßt sich zwar nicht voraus bestim-men, aber eben so wenig bestreiten, daß die Eisenbahnsich sehr vieler Waarcn bemächtigen werde, die setzt derRhcinstraße nicht gehören und ihren Weg über Bremen,Hamburg oder Frankreich suchen. Erfreulich nennenwir diese Aussicht, weil sie die Möglichkeit durchblickenlaßt, den Landweg zu beleben, ohne die Wasserstraßezu veröden. Zn sehr sind die Interessen des Landesmit der Schifffahrt verknüpft, zu sehr sind Gewohn-heit und Sitte an den Rhein gefesselt, zu tief gcwur-zclt ist die Ueberzcugung von dem scgcnrcichen Einflüssedes herrlichen Stromes, als daß wir ohne Besorgnis;für eine Institution wirken möchten, die ihre Basis inder Beraubung der Rhcinschifffahrt fände. Ein andererGesichtspunkt hat sich uns dargcboten; wir sehen indem Eisenwcge einen nicht zerstörenden, sondern an-