L^ie Geschichte der Erfindungen bietet wundervolleErscheinungen dar. Ein kaum bemerkbarer Punkt imEntstehen, sehen wir sie allmählig keimen, wachsen,blühen und in ewiger Folge ungeahnter Wechselwirkun-gen zuletzt zum riesigen Baume cmporgetricben, dessenZweige und Blätter die ganze Menschheit beschatten.
Als jener crperimcntircndc Mönch Schwefel, Kohlenund Salpeter mischte, hatte er dem Streite der Völkerengere Gränzen gezogen, und in dem Mittel, Menschen-leben zu vertilgen, das Mittel gefunden, Menschenlebenzu schonen. Als jener Patrizier in Mainz aneinanderge-rcihtc Typen schwärzte, hatte er die Herrschaft der Weltgcthcilt und neben geistlicher und weltlicher Macht, dieder Erkenntnis' auf den Thron gehoben. Wir genießenheute die großen Resultate als uothwendigc, natürliche,von den Bedingungen unseres gesellschaftlichen Zustandesunzertrennliche Thatsachc. Es führten jedoch unendlichkleine Abstufungen zu der erreichten Höhe, und wennwir, ssc in ihrem Laufe abwärts verfolgend, zuletztdahin gelangen, wo ein Tag, ein Augenblick die neueErscheinung ins Leben treten sah, so möchten wir leichtdie Stärke des menschlichen Geistes überschätzen, weil
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