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Zur Eisenbahn von Köln nach Antwerpen
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Willkürlichen und unwillkürlichen Täuschungen fernzu bleiben war bei der ausgestellten Rechnung eine an-gelegentliche Sorge; daß dessen ungeachtet eine Summevon Rthlr. 10,500 auf die Meile oder von Rthlr. 126,000auf die ganze Lange möglichen Berichtigungen Preisgegeben ist, gereicht zu nicht geringer Beruhigung. Einängstlicher Rechner findet vielleicht Gründe, den Gewinnbeträchtlich kleiner anznnchmen und deshalb mag dennauch neben dem, was der Eisenbahn znslicßcn wird einWort vergönnt seyn über das, was ihr znfließcn kann.

Hier müßen wir nun das höchste Gewicht ans denUmstand legen, daß zur Deckung des jährlichen Bedarfsvon Rthlr. 12500 nur erforderlich ist, 75000 Passagierezu fahren. Das Beispiel der Bahn von Liverpool nachManchester, die jährlich 400,000 Personen befördert,kann freilich nicht zur Vergleichung kommen. Dasjenigevon Antwerpen und Brüssel, zwischen denen, außer denReisenden mit eigenem Wagen und mit Ertrapost, diegewöhnlichen Diligencen allein jährlich 75,000 Personenaufnehmen, liegt uns schon näher. Aber auch auf dieStadt Cöln und namentlich auf seine Dampfschifffahrtdürfen wir wiederholt verweisen; derselben steht, nachden abgelaufenen zwei Dritthcilcn des Jahres 1833 zuschließen, bevor, während ihrer diesmaligen ncnnmonat-lichcn Fahrt an Bord der Bote zwischen Eöln undMainz nicht weniger als 80000 Passagiere zu sehen.Davon unabhängig fahren zu Lande eine Menge vonErtraposten und Schncllposten hin und her; der letzterenvon Cöln nach Bonn und zurück täglich zehn. Berück-