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Zur Eisenbahn von Köln nach Antwerpen
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schätzt sich glücklich, den in der Sache selbst liegendenBeweggründen nichts hinzufügcn zn dürfen, überzeugt,daß die richtigen Grundsätze der preußischen Handels-Politik dein angeregten Unternehmen nicht nur Bewilli-gung, sondern eifrige Unterstützung sichern. Die Gnadedes Monarchen wird die Concession zum Ban derStraße nicht versagen; die Mitwirkung des Staatesist allerdings, unter allen höheren Rücksichten die voll-kommen und einzig geeignete Weise, der Sache ihrefesteste Begründung zu geben, und alle Borthcile, welchein reichem Maaße ans derselben hcrvorqncllcn werden,dem Gcsammtwohle zuzuwendcn; die Ausführung kann' jedoch nicht in dem Maaße davon abhängig scyn, daßsie ohne diese unterbliebe.

Was der Handel auf dem Rheine, was der HandelKöln's in früheren Jahrhunderten war, steht verzeichnetin den Blättern der Geschichte. Weshalb sollten wirnicht dahin znrückkchrcn, wo wir standen? Ein großerMarkt bedarf der günstigen Lage, des Geldes und derMaaren. Köln ist der Punkt am Rheine, wo die Schiff-fahrt mit großen Lasten ihr natürliches Ende erreicht;manche Seestadt hat mit bedeutenderen Schwierigkeitenzu kämpfen; seine schönen Hafen-Einrichtungen, seineherrliche Trampschifffahrt geben ihm eine Stellung, dieder Glanz des alten Namens noch mehr hcrvorhcbt;Geld ist da, und fließt mit Leichtigkeit hinzu; die Zufuhrvon Maaren darf nicht gesucht, sic darf nur nicht gehemmtwerden, und dafür mögen wirken: die freie Straßenach Antwerpen, und als Folge, der freie Rhein.