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zu leichten Schritte von der Bewunderung zu wenigerwohlwollenden Gefühlen, man möge zu keiner Zeit jenersiegenden Ucbcrlcgcnhcit des Geistes Anerkennung ver-sagen, die das holländische Kabinct in allen diplomati-schen Verwickelungen bewiesen. Dies darf jedoch nichthindern, das Ende eines Zustandes hcrbciznwünschen,der auf uns lastet. Deutschland blieb zwei Jahrhun-derte hindurch tributär an Holland für die Benutzungder Rhcinstromcs, und ist cs heute. Daß die Zah-lung dieses Tributs mit dem ersten auf der freien Bahnvon Köln nach Antwerpen rollenden Wagen enden, daßHolland gezwungen sein wird, dem deutschen HandelAlles zu bieten, was ihm der neue, der eiserne Rheingewährt, das liegt in der Natur der Dinge.
Die Erledigung jener alten Frage der freien Rhein-schifffahrt wirft einen wohlthätigcn Schimmer auf ganzDeutschland, und wenn einer ihrer belebenden Strahlenauf die Stadt Köln am Rheine fällt, wer mag cs ihrmißgönnen? Wer mag mit ängstlicher Sorge ein Lo-cal-Jntercssc argwöhnen, da wo es sich um Erreichungeines Zieles handelt, für das" wir einen scchszchnjähri-gcn, fruchtlosen Kampf der Diplomatie unter unfernAugen sahen? Und wenn die Begünstigung eines Lo-cal-Jntcrcssc gefordert würde, möchten für Köln ansdem, was ihm genommen ward keine Ansprüche aufErsatz erwachsen?
Allein Kölns Ansprüche, seine Wünsche, seine Hoff-nungen sollen kein Gewicht in die Waage werfen; cs