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Zur Eisenbahn von Köln nach Antwerpen
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fachen Verschlingungen der Fabrikation, der Ein- undAusfuhr werden sich der Begünstigungen des eisernenStromes erfreuen.

Von einem höheren Gesichtspunkte aus betrachtet, istdie Eisenbahn zwischen Rhein und Schelde von einerpolitischen Bedeutung, deren Schatzung hier nicht erfol-gen soll. Nur eine Frage sei gestattet: Belgien, ein-geklemmt zwischen Frankreichs Merkantilsystcm, zwischendas so bitter gekränkte Holland, und zwischen Preußensliberaler Handelspolitik, wo wird es den natürlichenVerbündeten finden?

Preußen, der Handclsstaat, der das Herz des deut-schen Reiches umfaßt, muß vermöge der Kraft und derWahrheit seiner Prinzipien, stets weiter nach außenwirken. Nur die Ostsee bespült eine der Grunzen desVerbandes, alle anderen sehen Vermittler zwischen sichund dem Meere. Wann werden Hamburg und Bremen,wann werden Hannover, Holland und Belgien cintre-tcn, wer zuerst?

Die Straße nach Antwerpen, welcher sowohl Preu-ßen als Belgien die gegenseitig freie Durchfuhr zusichcrnwird, ist der erste Fühlfadcu, den der deutsche Handels-staat nach der Nordsee ausstrcckt.

Diese freie Durchfuhr aber wirkt mit unverkennbarerGewalt zurück auf alle Verhältnisse der Rhcinschifffahrt,und beschließt Hollands Monopol des Zwischenhandels.Wir gehören nicht zu denen, die Holland einen Vor-wurf aus der unendlich geschickten Vcrtheidigung seinerInteressen machen. Man mag sich hüten, vor dem gar