am meisten geeignet, dasselbe in Helles Licht zu stellen,nämlich die in der Richtung von Köln nach Antwerpen.
Dieses Projcct hat das mit vielen anderen gemein,zwei wichtige Punkte miteinander zu verbinden. Scheldeund Rhein, Antwerpen und Köln sind Namen die beiwechselnder Bedeutsamkeit nie die Geltung verloren.Was aber der vorgcschlagcne Eisenwcg mit vielen an-dern nicht gemein, was er vor manchen voraus hat, istder Zug der Straße durch ein Gebiet ohne großenStrom, aber reich an Bevölkerung, reich an Bergwer-ken und reich an Gcwerbflciß. Man darf, will mandie Forderungen der Zeit berücksichtigen, Belgien em-pfehlen, eine Eisenbahn von Antwerpen nach Lüttich,und Preußen, eine solche von Köln nach Aachen zulegen, möchten sie auch vernrthcilt seyn, uie zur Ver-einigung zu gelangen. Mit jeder Meile, die sich dieStraße von Köln entfernt, vermehrt sich ihre Wichtig-keit für die angränzendcn Landstriche, und zwar in demGrade, wie ihnen das Entbehren einer bequemen Wasser-Verbindung fühlbarer war; denn die Eisenbahn hatmit einem Schlage das reichlichste Aeqnivalent für dieseWasser-Verbindung hervorgerufcn. Aachen und Düren,die jetzt nur auf schwierigen oder lästigen Umwegen amProduktenhandel Theil nehmen, finden sich dann in ebenso günstiger Lage dafür, als Köln. Die EschweilcrKohlen, jetzt auf einen kleinen Umkreis beschränkt, ge-langen dann kaum mit mehr Kosten zum Rheine, alsjene der Ruhr. Die benachbarten Eisenhütten und Blci-wcrkc werden den Scitcnstoß empfinden, und die viel-