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Zur Eisenbahn von Köln nach Antwerpen
Entstehung
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Maschinen; bei der daraus hcrvorgehcndcn Schnelligkeit,Sicherheit und Präcision möchte aber die Ersparniß anTransportkosten wohl als der minder bedeutende Er-folg gelten.

Es sei erlaubt, hiebei noch einen Augenblick zu ver-weilen. Die herrliche Militair-Organisation des preu-ßischen Staates, berechnet auf Vcrthcidigung durch Volks-bewaffnung, zählt zu ihren größten Vorzügen jenes Jn-cinandcrgrcifcn der verschiedenen Thcile, welches beiregelmäßiger Anwendung einer geringeren Macht ge-stattet, die ganze Kraft des Landes in kürzester Fristzu entwickeln. Für die Begünstigung dieses schönenPrinzips, unter Berücksichtigung von Preußens geogra-phischer Lage, scheint ein System von Eisenbahnen be-sonders geeignet. Ein unsern Staat in seiner ganzenLänge durchschneidcndcr Schienenweg, würde mit Bei-behaltung aller Kräfte unserer jetzigen Militair-Orga-nisation, zugleich solche Modificationcn derselben zulas-sen, daß hierin allein die zur Erbauung nvthigcn Geld-mittel gefunden werden könnten. Es mag der Zeitüberlassen bleiben, das Wahre oder Falsche dieser Be-hauptung an'ö Licht zu bringen.

Die Zusammenfassung und Erwägung der bisher be-rührten Verhältnisse führt ziemlich natürlich zu der Frage,warum noch kein europäischer Staat begonnen habe,sein Gebiet nach einem umfassenden Plane mit eisernenNetzen zu umspinnen? Leider wird sich diese Frage nochlange wiederholen lassen. Nur zu oft ragt aus derVergangenheit eine entfleischte, tobte Hand in die Ge-