Druckschrift 
Zur Eisenbahn von Köln nach Antwerpen
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen
 

10

Dieser Umstand darf jedoch kcineswcgcs als abschrek-kend, weder für die Sache, noch für fernere Versucheerscheinen. Die wirklich vorhandene Vervollkommnung,von welcher wir reden, war vor vier Jahren kaumgeahnt; große Kräfte und große Summen sind ihr seit-dem zugcfloffcn welchen Erfolg dürfen wir nachweiteren vier Jahren erwarten, wenn wir schon heutesehen, daß namentlich auf der Eisenbahn von Darling-ton Güter durch Locomotiv-Maschinen in der mäßigenGeschwindigkeit von 1 bis ls /2 Meilen ans die Stundebilliger verführt wurden, als durch Pferde, wenn wiruns ferner überzeugen können, daß einem gleich günstigenVerhältnisse für die Geschwindigkeit von 3 bis 4 Meilenin der Stunde einzig die rasche Abnutzung der Maschi-nen entgegenstcht, und daß zur Beseitigung dieses Nach-thcils nur noch erforderlich scheint, die Maschine mitdem Gestell worauf sie ruht, durch frcischwingcnde Fe-dern zu verbinden. Ein deutscher Mechaniker erwecktneuerlich in wiederholten Ankündigungen Hoffnungen,deren Verwirklichung auch nur zu einem Fünftel diegrößten Schwierigkeiten heben würde.

Aber auch in seinem jetzigen noch unvollkommenenZustande darf man das System der englischen Dampf-wagen für die Personenbeförderung anwendbar erklären.Ein Erfolg, der in dieser Beziehung an das Wundergränzt, ist so oft, von so vielen Seiten hervorgehobenworden, daß man nur das schon Gesagte wiederholenkönnte. Seine Bedeutsamkeit für den Kostenpunkt istder Art, daß der Ertrag der Eisenbahnen in sehr bc-