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Zur Eisenbahn von Köln nach Antwerpen
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den Kunststraßen von der höheren Fracht nur ein Thcilder Unterhaltungskosten abgetreten wird. Betrachtenwir beide Systeme als in dieser Beziehung völlig gleich-gestellt, so würde das Verhaltniß anstatt eins zu drei,eins zu acht scyn, und wir können hiebei nicht einmalstehen bleiben, weil die Zcit-Ersparniß nicht mit in dieRechnung gezogen- ist.

Die ungemeine Geschwindigkeit, welche man seit Kur-zem ans einer englischen Eisenbahn durch Anwendungder Dampfkraft erreichte, hatte vor Allem das glück-liche Resultat, die gespannteste Aufmerksamkeit der gan-zen civilisirtcn Welt auf sich zu zicbcn und eben dadurchdie rasche Verbreitung des neuen Vorschritts zu erleich-tern und zu sichern. Eine Schnelligkeit der Bewegung,die, möchten wir sagen, die Fantasie in ihrem Laufeüberflügelt, konnte nicht verfehlen, die Fantasie lebhaftanznregen, und so darf man sich nicht wundern, daßdie erste Begeisterung Hoffnungen erweckte, die in derWirklichkeit nicht gar so rasch der Erfüllung entgcgen-reifcn. Es läßt sich nicht leugnen, daß die Geschwin-digkeit von 3 bis 4 Meilen in der Stunde bisher nurdurch eine unvcrhaltnißmaßigc Vermehrung der Kostenhat erreicht werden können, und daß diese Kosten ausder Zerbrechlichkeit und Unvollkommenheit der angewand-ten Dampfwagcn entspringen. Die Sache ist bis heutenoch nicht so weit gediehen, um für den Gütertransportdie in Liverpool Angeführte Art überall empfehlen zukönnen, denn die wenigsten Waarcn-Gattungen duldeneine Erhöhung des Preises für beschleunigte Ucberkunft.