das Neue zu schwinge» verlangt — niemals wirdsie mit Gottes Hülfe ein Übergewicht gewinnen.Sollte sie jemals Frankreich zu einem Angriffs-kriege gegen die Großmächte verleiten können:dann, ja, dann wurde der Erdboden ein Blutbadohne Gleichen erleben. Aber die Folgen des fre-velhaften Beginnens würden Euch zunächst und amSchrecklichsten treffen. Die Mächte der Hölle wür-den sich keines Sieges von Dauer erfreuen. Dergroße Völker- und Fürstenbund würde selbst bei demmißlichsten Wechsel des Waffenglücks nicht unter-liegen, sondern siegreich wie in den Jahren 1313— 1815 aus Europa's Beschimpfung anferstehn.
Die Völker fühlen, was sie Fürsten verdanken,die ihren Unterthalien noch niemals die Wohlthatdes Friedens entzogen, außer, wenn die Rettungder Ehre sie dazu zwang. Sic wissen, daß jenenicht aus Furcht das Schwert in der Scheide hak-ten,.sondern weil sie Menschenleben über Alles scho-nen. In Eintracht mit ihnen, in Vertrauen aufDen, der das Recht nicht nntergehn läßt, und un-aufhaltbar den Mächten der Erde seinen Willenoffenbart, so oft es die R ettung des sittli-ch e n Lebens der Menschen gilt — bieten sie wil-lig ihre Kräfte dar, wenn frecher Verrath zu züch-tigen, den Verträgen Achtung zu verschaffen, dermuthwilligen Eroberungssucht Gränzen zu setzensind. Es würde ein Völkerkrieg werden, ein groß-