Zeiten nötkig. Die Völker können so wenig, alsder einzelne Mensch, ohne besonnenes Zurückgehenin sich selbst, zur wahren Erkenntniß kommen.
Frieden also, Franzosen, Frieden! rufen wirEuch entgegen. Verschmähet die dargebotene Recktenickt. Liebet, erhebet, verschönert euer herrlichesVaterland, aber wollet das unsrige nickt zerscknei.den in der Mitte seiner Lebensader. Unrecht heiltdie Übel nicht, an welchen Ihr durch eigenes Ver-schulden leidet. Seyd aufrichtig vor den ÄugenderWelt und vor Euch selbst. Bleibt treu und uner-schütterlich in der Mäßigung, achtet die rechtlichenVcrbältnifse der Staaten, achtet die Grundsätze,auf welchen die Wohlfahrt der Völker beruht: nurdadurch könnt Ihr den Beifall der öffentlichen Mei-nung für die Juli-Woche begründen und wahr-haft verdienen. Bewahret sie vor Entweihungendurch unsaubere Hände.
Europa vertraut auf Euch. Die Gutgesinntenwerden von der Minderzahl sich nicht überwälti-gen lassen. Jene Partei aus der alten catilinari-schen Schule, die unter der Larve der Freiheit gegenihr Vaterland wiithet, und unbekümmert um dasVerderben der Staaten die Geißel des Krieges auf