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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
Entstehung
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Verwilderung, ein allmähliges Versinken in dieLaster des Truges und der Unzucht stand uns be-vor, und die fernsten Geschlechter werden davonnachsagen, wie schändlich es am Rheine hergegangen.

So denken und sprechen alle Gutgesinnten underheben mit Vertrauen den Nothruf gen Himmel:eher soll der Rhein blutig gefärbt als wieder fran-zösisch werden und befleckt von häßlicher Douanen-Gier! Die Rhein-, die Saar- und Mosellän-der sind die Vormauer, die Gränzwächter Deutsch-lands gegen Westen. Oft hat man sie ihrem Va-terlande zu entziehn versucht; allein ihre Herzensind treu. Sie wissen, daß Friedrich WilhelmIII. Deutschlands erster Hort und Schützer ist.Sie wissen, daß Er sie liebt und ihnen das Kleinodseiner Krone vertraut. Er, dessen Hand mit Kraftund SicherheitJedem das Seine" aufrechthält, wird Sein Wort erfüllen. Er wird die Ge-treuen nicht verlassen, die für die Ehre ihr Lebendarbieten. Ihm, der so väterlich für die Bildungder Heranwachsenden Landeskinder sorgt, Ihm dan-ken wir für uns und unsere Nachkommen, daßwir von den Gährungen verschont bleiben, die denGeist so vieler Völker verflüchtigen und in verstor-bene Massen sie aufzulösen drohen. Selbst die Dürf-tigsten unter uns gewahren die Aufhülfe, die ih-nen durch die Fortschritte der Volksjugend gewor-den und erkennen den segensreichen Einfluß auf