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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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hatten doch nicht, wie wir am Rheine, so vieleJahre hindurch, und nicht tagtäglich, nicht un-mittelbar die Frechheiten vor Augen und den un-bändigen Stolz, der (um nur ein Beispiel anzufüh-ren) so weit ging,daß selbst auf der rechten Sei-te des Thalweges Schiffe, die mit landesherr-licher Flagge versehen, Domaincnsrüchte oder an-dere dem Lande gehörende Gegenstände aus einemKreisamt' in das andere verführten, gewaltsamangehalten wurden und, ungeachtet ihrer Berufungauf Frieden und Verträge, der Durchmusterungsich unterwerfen mußten.

Und während das erschöpfte Land dem Abgrun-de der Nahrungslosigkeit nahe stand, während dieGewaltherrschaft nur Gold und Menschenblut for-derte, log man zum Hohne uns von großartigen,weltbeglückcnden Entwürfen, von hohen politischenSchöpfungen vor. War es nicht genug, unsereSklaverei zu vollenden, uns kein freies Wort zugönnen, geflissentlich unsere Ur- und Mutterspra-che auszurotten? War es nicht genug, unsereSchulanstalten zu Grunde gehen zu lassen, damitauch unfern Nachkömmlingen keine Rettung blieb?War es mit der Verleitung zu Schmuggler - undGaunerstreichen, mit den Verführuugskünsten nochnicht genug, die von allen Seiten die öffentlicheSittsamkeit und die jungfräuliche insbesondere, biszu der untersten Hütte gefährdeten? Wahrlich, eine