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Einige seit der Juli-Woche 1830 in französischen Zeitschriften gewagte Behauptungen, freimüthig widerlegt
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VIII
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pa's Völker das geistige Übergewichtder französ. Hauptstadt dankbar an-erkennen und dem Grundgesetz derEhre und des Wasfenruhmes ihreHuldigung zollen werden.

Bescheidene Berichtigungen. Der Schöp-fer hat die Franzosen mit vorzüglich schönen An-lagen gesegnet. Desto trauriger ist die Verwahrlo-sung, in welcher die zahlreichste (die innigste Theil-nahine verdienende) Klasse dieses Volkes sich im-mer noch befinden soll. Die herrlichsten Anlagenwerden die gefährlichsten, wenn sie eine verkehrteRichtung nehmen. Der Aberglaube im Bunde mitder Aufklärung Kat unsägliches Unheil gestiftet. Dieaus bösen Grundsätze» erzeugten, Übel können nurdurch gute geheilt werden. Die Überschätzung derscharfbestimmcnde» Kenntnisse hat zu -der Verbil-dung nicht wenig beigetragen und, was der matt-herzige Empirismus begonnen, hat der Hochmuthvollendet. Die Selbstvcrgöttcrung steht der Selbst-erkenntniß im Wege; und, wo diese fehlt, ist sitt-liche Besserung noch fern. Die Franzosen stehen aller-dings in der überwiegenden Verstaudesbildung ander Spitze, aber desto gefährlicher, weil sic anderSpitze der Bildung zu stehen glauben. Den Was-feuruhm erkennen die Deutschen in vollem Maßean; aber nicht der Waffenrukm, sondern nur dieauf Religion und Tugend gerichtete Achtung derMenschenwürde kann zum Hauptgrundsatze derStaatskunst erhoben werden. Die Franzosen drohenvergebens mit der Macht der öffentlichen Meinung.Wir rathen und bieten ihnen Frieden an, und sehendem Entscheidungstage mit Vertrauen auf Den ent-gegen, der die Verhängnisse der Völker lenkt unddas Recht nicht untergehen läßt. S. st6.