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Der ganze Grund, und alle Bedingungen des Han-delns liegen im Handeln. —- Wo liier das un-beftimmte liege, zeigt lieh ebenfalls fogleicli: esift keine Handlung, ohne ein Objekt; demnachmrifste die Handlung zugleich ihr felblt das Objektgeben , welches unmöglich ifi.
r4-) Nun foll zwilchen beiden, dem Triebe, unddem Handeln, das Verhältnifs feyn, dafs Ire liehwecbfelfeitig beitimmen. li,in folches Verhält-nifs erfordert zuförderfi', dafs das Handeln fichbetrachten lafifie, als hervorgebracht durch denTrieb. — — Das Handeln foll abfolut frei feyn,alfo durch gar nichts unwiderftehlich beltimmt,alfo auch nicht durch den Trieb. Es kann aberdoch fo befchalFen feyn , dafs es lieh betrachtenlalle, als durch ihn beltimmt, oder auch nicht.TVie nun aber diele Harmonie oder Disharmo-nie fich ändere, das iß eben die zu beantwor-tende Frage, deren Beantwortung fich fogleichvon felblt finden wird.
Dann erfordert diefes Verhältnifs, dafs derTiieb fich fetzen lalle, als beltimmt durch dieHandlung. — Tm Ich kann nichts entgegenge-feztes zugleich feyn. Trieb aber und Handlungfind hier entgegengefezt. -So gewifs demnach ei-ne Handlung einrritt, ift der Trieb abgebrochen,oder begrenzt. Dadurch entlieht ein Gefühl.Auf den möglichen Grund diefes Gefühls geht dieHandlung, fezt, realifirt ihn.
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