zu unt.erfcheiden ' es kann aber beide nichtunter-fcheidcn, olme etwas zu fetzen, in welchem fie ent-gegengefeztßnd. Ein lolclies ilt nun das vorher-gegangne Gefühl, welches daher nolhwendig miteinem Misjallen (dem Gegentheile des Lei falls, derAeufferung der Disharmonie zwifchen dem Trie-be, und der Handlung) begleitet iß. — Nicht jedesSehnen ift nofbvyendig von Misfallen begleitet,aber wenn daffelbe befriedigt wird, fo entliehtMisfallen am vorigen; es wird fchaal, abge-Iclimskt.
g.) Die Objekte X. und Y. welche durch die idealeThätigkeit g\efezt werden, find jezt nicht, mehrblofs durch Gegenfaz, fondern auch durch die.Prädikate, misj allend, und gefallend beßimmt.I.Tnd fo wird fortbeftimmt ins Ehrendliche, unddie innern Beliimmungen der Dinge (die lieh aufdas Gefühl beziehen) find nichts weiter, als Gra-de des Misfallenden, oder Gefallenden.
p.) Bis jezt iß jene Harmonie, oder Disharmonie,der Beifall oder das Misfallen (als Zufammentref-fen, oder Nicht-Zufammentrelfen zweier ver-fehiednen, nicht aber als Gefühl) nur für einenmöglichen Zufchauer da , nicht, für das Ich fclbft.Aber es foll beides auch für das leztere da feyn,und durch daüelbe gefc.zt werden — oh blofs ide-al ifch durch Anlchauung, oder durch eine Bezie-hung auf das Gefühl, wißen wir hier noch nicht.
10.) Was entweder idealifch gefezt, oder gefühltwerden foll, dafür mufs ßch ein Trieb aufzeigen
lallen-