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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
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Nun känii ferner die ideale Thätigkeit keines Ge-fühls Stelle vertreten, oder eins erzeugen ; fie könn-te demnach ihr Objekt nur dadurch beltimmen, dafses nicht fey das gefühlte; dafs ihm alle möglicheBeflimmungen zukommen können, aulfer der imGefühle vorhandnen. Dadurch bleibt das Dingfür die ideale Thätigkeit immer nur negativ be-ftimmt; und das gefühlte wird dadurch gleich-falls nicht beflimmt- Es läfst lieh da kein Mittelder Eeltimmung erdenken, als das ins Unendli-che fortgefezte negative Beltimmen.

(So ilt es allerdings. Was heilst z. B. fiifs ? Zu-förderlt etwas , das lieh nicht auf das Gefleht, dasGehör, u. f. f. fondern auf den Gefchmak bezieht.Was der Gefchmak fev, müfst ihr fchon durchEmpfindung willen, und könnt es euch durchdie Einbildungskraft, aber nur dunkel, und ne-gativ (in einer Syntheiis alles (leßcn, was nichtGefchmak , ) vergegenwärtigen. Ferner, unterdem, was lieh auf den Gefchmak bezieht, ilt esnicht J'auer , bitter, u. f. f. fo viele befondre Be-ltimmangen des Gefchmaks ihr etwa aufzuzählenwilst. Wenn ihr aber auch die euch bekanntenGefclnnnksempfindungen alle aufgezählt hättet,fo können euch doch immer neue, bis jezt euchunbekannte, gegeben werden, von denen ihr dannurlheilen werdet: fie find nicht fiijs. Mithin bleibtdieGrenze zwilchen füfs, und allen euch bekanntenGefchmaksempfindungen noch immer unendlich.)

Die einzige noch zu beantwortende Fragewäre folgende: Wie gelangt es an die ide-ale