Z25
wafum iß fitfs etwas anderes , als faiter , demfel-ben entgegengefezt? Ueberhaupt etwas bejiimmtesift beides. Aber auITcr diefem allgemeinen Cha-rakter, welches ilt ihr Unterfcheidungsgi'und -Xjediglich in der idealen Thiitigkeit kann er nichtliegen, denn von beiden ift kein Begriff möglich.Dennoch mufs er wenigßens zum Theil im Ichliegen; denn es ilt ein Unterfchied für das Ich.')
Demnach fclrwebt das ideale Ich mit abfoluterFreiheit über und innerhalb der Grenze. SeineGrenze ilt völlig unbcßimmt. Kann es in dreierLage bleiben? Keinesweges ; denn es foll jezt,laut des Poftulats über lieh felbß in diefer Anfchau-ung rellektiren, lieh mithin in derfelben beßimmtfetzen; denn alleRellexion fezt Beffimmung voraus.
Die Regel der Beßimmung überhaupt iß unswohl bekannt; ,es iß etwas nur infofern beßimmt,in wiefern es durch lieh felbß beßimmt iß.Demnach müße das Ich in jenem Anfchauendes X. lieh felbß die Grenze feines Anfchauensfetzen. Es müfste lieh durch lieh felbß beßinnnen,eben den Punkt C. als Grenzpunkt zu fetzen, undX. würde demnach durch die abfolute Spontanei-tät des Ich beßimmt.
2 6 .) Aber — diefe Argumentation iß wuchtig. — X.iß ein folclies, das lieh nach dem Gefetze derBe-ftimmung überhaupt, durch ficli felbß beßimmt,und es ift lediglich infofern Gegenßand der poftu-lirten.Anfchauung, inwiefern es lieh durch liehfelbß beßimmt. — Wir haben zwar bis jezt nurvon der innern Beftimmung des Wefens geredet.;aber die äuJJ’ere der Begrenzung folgt daraus iin-
X
mit-
o