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Vehikul aller praktifchen Gcfetze fey; und dafsfie Ällein daran zu erkennen find, ob Jie fich vonihm ableiten lallen, oder nicht.)
10. ) Im Sehnen entlieht durch die Begrenzung zu-gleich ein Gefühl des Zwanges, welches feinenGrund in einem Nicht - Ich haben mufs. Das Ob-jekt des Selinens (dasjenige welches das durchden Trieb beitimmte Ich wirklich machen würde,wenn es Kaufalität hätte, und welches man vor-läufig das Ideal nennen mag) ift dem Streben desIch völlig angemelfen, und congruent; dasjenigeaber, welches durch Beziehung des Gefühls derBegrenzung auf das Ich , gefezt werden könnte,(und auch wohl wird gefezt werden) ift demfel-ben widerftreitend. Beide Objekte find demnacheinander felbft entgegengefezt.
11. ) Indem im Ich kein Sehnen ffcyn kann, ohne Ge-fühl des Zwanges, und umgekehrt, ift das Ich inbeiden fynthetifch vereinigt, ein und eben daf-felbe Ich. Dennoch ift es in beiden Beftimmun-gen offenbar inWiderßreit mit fich felblt verfeztjhe grenzt , und unbegrenzt , endlich und unendlich zu-gleich. Diefer Widerfpruch mufs gehoben wer-den , und wir gehen jezt daran, ihn deutlicherauseinander zu fetzen, und befriedigend zu Jöfen.
12. ) Das Sehnen geht, wie gefagt, darauf aus, et-was auffer dem Ich wirklich zu machen. Das ver-mag es nicht; das vermag überhaupt, fo viel wirein fchen , das Ich in keiner feiner Beftimmun*gen. — Dennoch mufs diefer nach auffen gehen-de Trieb wirken, was er kann. Aber er kann
wir-